- FÜR TIERÄRZTE
Wichtige Informationen für Tierärzte
- VERFAHREN ZUR AUFNAHME IN DIE STRAHLENTHERAPIE
- Kontaktieren Sie unsere Praxis und vereinbaren Sie einen Termin.
- Die Aufnahme erfolgt immer montags.
Untersuchung vor der Aufnahme
2-3 Wochen alt
- Blut: Biochemie und Hämatologie (geriatrisches Profil inkl. SDMA)
- Urin: Dichte, Teststreifen, Sediment, UP:UC-Verhältnis, Urinkultur (Uricult). Die Urinprobe muss mittels Zystozentese entnommen werden.
- Beschreibung der Sonographie des Abdomens
- Wenn ein Knoten am Hals tastbar ist, ist eine Konsultation erforderlich, da möglicherweise zunächst eine chirurgische Lösung angebracht ist.
Anforderungen am Tag der Aufnahme
- Ohne Thyreostatika (Apelka® usw.) seit Mittwoch der vergangenen Woche
- Hyperthyreose muss bestätigt und die Nieren untersucht werden.
- Katzen mit Nierenversagen sind keine geeigneten Kandidaten.
- Hill’s y/d Diät: 3 Wochen vor der Therapie absetzen
Verlauf der Behandlung und Krankenhausaufenthalt
UNTERSUCHUNG BEI UNS AM TAG DER AUFNAHME
- Kontrollblutentnahme tT4, TSH, SDMA
- Szintigraphie der Schilddrüse
KRANKENHAUSEINWEISUNG
- Die I131-Radiojodtherapie erfolgt durch eine einmalige intravenöse Verabreichung einer Dosis, die auf der Grundlage vorheriger Untersuchungen festgelegt wird.
- Krankenhausaufenthalt bis Freitag (4–5 Tage).
HAUSREGELN NACH DER THERAPIE
- Die Exkremente 14 Tage lang sammeln und anschließend weitere 14 Tage außerhalb der Wohnung lagern.
- Kontakt einschränken, Abstand ca. 1-2 m.
- Kinder ohne Kontakt seit 14 Tagen.
- Schwangere Frauen ohne Kontakt seit 14 Tagen.
Nachsorge
Nach dem Eingriff
Wenn die Reaktion auf die Behandlung richtig ist, wird sich der Zustand des Patienten innerhalb der ersten 1–3 Monate allmählich verbessern. Bei 85 % der Patienten normalisiert sich der Schilddrüsenhormonspiegel innerhalb eines Monats, bei 95 % innerhalb von drei Monaten. Wenn der Spiegel der Schilddrüsenhormone auch nach 4 Monaten noch erhöht ist, muss die Katze möglicherweise erneut mit radioaktivem Jod behandelt werden. Unmittelbar nach der Radiojodtherapie benötigen Katzen in der Regel keine weitere Behandlung.
Es kann zu einer sogenannten Transiente Hypothyreose, bei der der tT4-Spiegel leicht unter das Minimum des Referenzbereichs des Labors sinkt, in dem das Blut untersucht wird. Dieser Zustand ist nicht pathologisch/lebensbedrohlich, wenn er nicht länger als 4-6 Monate andauert.
Die Katze muss 1, 3 und 6 Monate nach der Therapie einer Blutuntersuchung unterzogen werden – dabei interessieren uns vor allem die Nierenparameter (SDMA, Kreatinin), tT4 und TSH. Die Nierenparameter sind wichtig für die frühzeitige Erkennung einer maskierten CKD, und tT4 und TSH können zusammen eine Hypothyreose aufdecken, die durch eine zu hohe Radiojod-Dosis verursacht wird, was selbst bei einer genauen Dosierungsberechnung vorkommen kann. Es ist sehr wichtig, eine Schilddrüsenunterfunktion rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, bevor sie zu Nierenschäden und einer anschließenden Entwicklung einer CKD führt.
Bei Katzen mit CKD Iris Stadium 1-2 muss bereits 14 Tage nach der Verabreichung von Radiojod der tT4- und TSH-Wert kontrolliert werden, da eine unbehandelte Hypothyreose zu einer deutlichen Verringerung der glomerulären Filtrationund damit zur Entwicklung eines Nierenversagens führen kann. Daher muss bei diesen Katzen rechtzeitig mit der Gabe von Levothyroxin begonnen werden.
Wenn bei einer Katze typische klinische Symptome einer Hyperthyreose auftreten (Gewichtsverlust, Durchfall, Erbrechen), muss unverzüglich eine tT4-Untersuchung durchgeführt werden.
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