Behandlung von Hyperthyreose bei Katzen mit radioaktivem Jod

Radioaktives Jod ist die wirksamste und sicherste Methode zur Behandlung von Hyperthyreose bei Katzen. Es wirkt gezielt auf das Schilddrüsengewebe, das übermäßig Hormone produziert, während gesundes Gewebe unbeschädigt bleibt. In den meisten Fällen reicht eine einzige Anwendung aus. Die Erfolgsquote der Behandlung liegt bei über 95 %.

Krankenhausaufenthalt

  • Die Behandlung erfolgt durch eine einmalige Injektion in die Vene.
  • Aus Gründen des Strahlenschutzes ist ein kurzer Krankenhausaufenthalt erforderlich – in der Regel 4–5 Tage.
  • Während des Krankenhausaufenthalts befindet sich die Katze in einer ruhigen Umgebung unter tierärztlicher Aufsicht.

Häusliche Pflege nach der Rückkehr

Nach der Rückkehr verbleibt noch eine geringe Menge radioaktives Jod im Körper der Katze, das über Urin und Kot ausgeschieden wird. Daher müssen die folgenden Maßnahmen 14 Tage lang eingehalten werden.

AUSSCHEIDUNGEN (URIN UND KOT)

Täglich in doppelten Beuteln sammeln, weitere 14 Tage außerhalb von Wohnräumen lagern, erst dann können sie in den normalen Hausmüll geworfen werden. 1–2 m Abstand halten.

KONTAKT MIT DER KATZE

Begrenzen Sie engen Kontakt auf ein Minimum und halten Sie 14 Tage lang einen Abstand von 1 bis 2 Metern ein. Wenn Kinder oder schwangere Frauen im Haushalt leben, muss eine Unterbringung der Katze bei Familienangehörigen oder Bekannten vereinbart werden, damit mindestens 14 Tage lang kein Kontakt stattfindet.

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